Was ist Verhaltenstherapie?

Die Verhaltenstherapie basiert auf den Erkenntnissen der klinisch-psychologischen und Wissenschaften und der psychosomatischen Medizin. Sie orientiert sich am aktuellen Stand der Wissenschaft und unterliegt daher ständiger Weiterentwicklung.

Je nach Problematik und Störung kommen spezifische Techniken und Methoden zum Einsatz. Das Vorgehen und die verwendeten Methoden werden dabei auf jeden Klienten speziell zugeschnitten.

Die Verhaltenstherapie setzt immer an der derzeit bestehenden Problematik an. Um die Entstehung der aktuellen Problematik besser zu verstehen, werden selbstverständlich auch die Lebens- und Erfahrungsgeschichte des Patienten berücksichtigt. Gemeinsam mit meinen Klienten wird im ersten Therapieabschnitt die Problematik genau analysiert und Zusammenhänge herausgearbeitet. Eine wichtige Rolle spielen das Erkennen und Verstehen von Emotionen. Je nach Problematik gebe ich meinen Klienten wichtige Informationen über biologische, psychologische und medizinische Zusammenhänge. Mein Motto ist: "Werde zum Experten deines Problems. Erst, wenn du verstanden hast, was genau passiert, kannst du auch etwas verändern."

Die Verhaltenstherapie ist zielorientiert und setzt eine aktive Beteiligung des Klienten voraus. Ich gebe zum Bespiel regelmäßig "Hausübungen" und Arbeitsblätter mit. In der weiteren Therapie arbeite ich gemeinsam mit meinen Klienten an Lösungsmöglichkeiten. Besonders wichtig ist mir eine offene, vertrauensvolle und unterstützende Beziehung auf Augenhöhe. Ich bemühe mich in der Therapie meinen Klienten gegenüber so transparent wie möglich zu sein und freue mich immer über Fragen. 

Das Üben und Ausprobieren neuer Verhaltensweisen, das Erleben von Emotionen und erkennen wichtiger Gedankenmuster im geschützten therapeutischen Rahmen ist ein wichtiger Bestandteil der Verhaltenstherapie. Ein wichtiges Ziel ist es, dass die Klienten so gestärkt werden, dass schwierige Situationen schlussendlich ohne weitere Hilfe bewältigt werden können. Die Therapie könnte man daher auch als "Hilfe zur Selbsthilfe" bezeichnen.

Wie verläuft die Therapie?

Nach dem Erstgespräch beginnen wir damit, Ihre Therapieziele zu definieren. Diese Ziele besprechen wir und bauen die weitere Behandlung darauf auf.

 

Ein zentraler Schritt in der Behandlung ist, gemeinsam mit Ihnen ein Verständnis für die Entstehung und Aufrechterhaltung Ihrer Beschwerden zu entwickeln. Dabei werden biologische, emotionale, gedankliche, körperliche und biographische Komponenten berücksichtigt. Dieses Verständnis erarbeiten wir in den ersten Therapiesitzungen. Alles was wir hier erarbeiten dient als Grundlage für die weiteren Behandlungsschritte und wir werden im Laufe der Therapie immer wieder darauf zurück kommen.

 

Sind die Ziele klar und ein grundlegendes Verständnis erarbeitet beginnt der Weg zur Veränderung. Das kann oft schon in den ersten Sitzungen schrittweise geschehen und hängt von Ihrer persönlichen Bereitschaft und Situation ab.  Wir lassen uns auf jeden Fall so viel Zeit, wie Sie brauchen, um sich bereit zu fühlen. Auf dem Weg zur Veränderung kommen - je nach Störungsbild und Persönlichkeit - gezielt Behandlungsmethoden zum Einsatz. Mein Motto ist: Veränderung ist machbar!

 

Mein Vorgehen in der Therapie beruht auf Vertrauen, Aktivität, Offenheit und darin, den Klienten zum "Experten seines Problems" zu machen. Mir ist es ein Anliegen, dass Sie die Dinge, die Sie in der Therapie lernen auch im Alltag anwenden können. 

Wann sollte ich eine Therapie in Anspruch nehmen?

Viele Menschen entscheiden sich aber auch für eine Psychotherapie, um sich selber besser kennen zu lernen und mit schwierigen Lebenssituationen gelassener umgehen zu können. Spätestens, wenn Sie Einschränkungen Ihrer persönlichen Lebensqualität bemerken,  sollte an eine psychologische Behandlung oder Psychotherapie gedacht werden. Wenn Sie zum Beispiel beginnen, immer mehr Situationen aus dem Weg zu gehen oder gar zu vermeiden, wäre rechtzeitiger Besuch bei einer Therapie ratsam. Aber auch wenn die Beschwerden schon weit fortgeschritten sind, kann eine Therapie Ihnen dabei helfen, diese wieder in den Griff zu bekommen und Ihre Lebensqualität und Freiheit wieder zurückzugewinnen.

Auch wenn noch keine akuten Beschwerden, aber spürbare Belastungen vorliegen kann eine psychologische Beratung bereits präventiv, zum Beispiel zur Vorbeugung eines Burnouts, sinnvoll sein und der Entwicklung von Beschwerden vorbeugen.

 

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Selbstverständlich werden Ihre Anfragen, die Therapie, sowie alle besprochenen Inhalte absolut vertraulich behandelt! Kontakt mit Ihrem Arzt nehme ich nur auf Ihren Wunsch und ausdrücklicher Entbindung meiner Schweigepflicht auf.